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GBR-Infoseite zu Berbersdorf












16.01.2012
5. GBR-Ausschuss-Information über die
geplanten Betriebsschließungen in Hof und Borna

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
am heutigen Tag fand eine weitere Gesprächsrunde mit der Geschäftsleitung hinsichtlich der geplanten Betriebsschließungen in unseren Standorten Borna und Hof statt.

Erneut haben wir die Begründung für die unternehmerische Entscheidung zur Schließung der Läger in Hof und Borna hinterfragt.

Die anwesenden Gesprächsteilnehmer der Geschäftsleitung (Herr Stukenbrok, Herr Heitel und Rechtsanwalt Schmalz) waren jedoch leider nicht in der Lage eine nachvollziehbare wirtschaftliche Begründung für die Entscheidung darzulegen.

Nach Aussage der Geschäftsleitung ist jedoch das Gutachten der Unternehmensberater McKinsey gar nicht Grundlage für die ursprüngliche Entscheidung zur Schließung gewesen, sondern diente lediglich zur Querprüfung der bereits zuvor getroffenen Entscheidung. Wir haben somit die eigentlichen Berechnungsgrundlagen nachgefordert.

Auf unser Drängen hin wurde seitens der Geschäftsleitung nochmals klargestellt, dass der neue Lagerstandort Berbersdorf nun doch nicht in eine gesonderte Logistik Berbersdorf GmbH ausgegliedert wird. Der Betrieb in Berbersdorf wird vielmehr in die EHG NST eingegliedert.

Eine nächste Gesprächsrunde wird am 24.01.2012 stattfinden und weitere Folgetermine sind noch abzustimmen.

Wir werden Euch jederzeit auf dem Laufenden halten. Solltet ihr Fragen haben, sprecht uns gerne an.


Euer Gesamtbetriebsrat


Pressemitteilung vom 20.12.2011
Betriebsrat fordert von EDEKA-Geschäftsleitung Informationen über Hintergründe der geplante Schließungen der Standorte Borna und Hof

Noch in ihrer Presseerklärung vom 08.12.2011 hatte die Geschäftsleitung der EDEKA Handelsgesellschaft Nordbayern-Sachsen-Thüringen mbH angekündigt, den mehr als 500 Beschäftigten der beiden von Schließung betroffenen Standorten Hof und Borna am 13.12.2011 „ein Paket mit weiteren arbeitnehmerfreundlichen Regelungen“ zu präsentieren.

Dies ist zwar bisher noch nicht präsentiert worden, aber immerhin haben sich die Parteien inzwischen an anderer Stelle angenähert.

Der für die Gespräche zuständige Gesamtbetriebsrat hatte von der Geschäftsleitung Informationen und Unterlagen für die Begründung der Schließungsbeschlüsse eingefordert. Nach einigem Hin und Her hat sich die Geschäftsleitung mittlerweile einverstanden erklärt, wesentliche Informationen, die diese Begründung enthalten sollen, zu übermitteln.
Teile der Unterlagen wurden nun am Montag überreicht. Der Gesamtbetriebsrat wird nun zu prüfen haben, ob diese Unterlagen die unternehmerische Entscheidung zur Schließung der Betriebe in Hof und Borna hinreichend untermauern.

Ziel der Betriebsräte ist es zunächst mal, den vor ihnen liegenden sehr schwierigen Verhandlungsprozess über die evtl. Schließung der Standorte sachlich vernünftig aufnehmen zu können.
„Wir hoffen, dass dieses Signal der Geschäftsleitung als ein Zeichen dafür gewertet werden kann, dass sich die Geschäftsleitung nun einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Arbeitnehmervertretern stellt.“ Äußerte Horst Margner, beteiligter Gewerkschaftssekretär der zuständigen Gewerkschaft ver.di.

Ansprechpartner für weitere Informationen und Rückfragen:
Gewerkschaft ver.di, Horst Margner, 0921-7877690






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ver.di Betriebsgruppeninfo
Edeka Handelsgesellschaft N-S-T- mbH
16.12 2011
Zur Info an alle Arbeitnehmer
-Arbeitgeber sagt am 13.12.11 die Herausgabe der Unterlagen zur Beurteilung der angeblich notwendigen Schließung der Standorte Hof und Borna zu.
-Arbeitgeber sagt am 13.12.11 die Kostenübernahme für den vom GBR hierzu beauftragten Sachverständigen zu.
-Arbeitgeber sagt am 13.12.11 die Eingliederung des Standortes Berbersdorf in die Edeka Handelsgesellschaft N-S-T zu.
Zum 16.12.11 überlässt der Arbeitgeber dem GBR eine als vorläufig bezeichnete Unterlage und erklärt, es gibt nicht mehr.
Zum 16.12.11 erklärt der AG: Kostenübernahme des Sachverständigen „grundsätzlich" ja, jedoch soll sich doch der Sachverständige seine ihm nicht bezahlten Kosten selbst einklagen.
Die ver.di Haustarifkommission hatte auf die Zusagen des Arbeitgebers vertraut!
Die ver.di Haustarifkommission, die ver.di Betriebsgruppe sieht sich getäuscht!
Die ver.di Haustarifkommission / Betriebsgruppe verlangt vom Arbeitgeber die unverzügliche Aufnahme von Tarifverhandlungen auf Basis der dem Arbeitgeber bereits überlassenen Tarifforderungen!
Die Mitarbeiter haben ein derartiges Arbeitgeberverhalten nicht verdient!
ver.di weiß dieses Arbeitgeberverhalten zu würdigen!
Weitere Infos mit den entsprechenden Hinweisen werden folgen!
Eure ver.di Betriebsgruppe
Edeka Handelsgesellschaft N-S-T mbH
V.i.S.d.P: Horst Margner, c/o ver.di Oberfranken Ost , Bahnhofstr. 15, 95444 Bayreuth

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17.12.2011
4. GBR-Ausschuss-Information über die
geplanten Betriebsschließungen in Hof und Borna
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wie ihr nebenstehend in unserer Info Nr. 3 feststellen könnt, waren wir gestern Nachmittag noch extrem unzufrieden mit dem Stand der Information und der weiteren Dinge.
Mittlerweile hat sich die Geschäftsleitung offensichtlich doch noch eines Besseren besonnen und wir sollen nach  einer unten abgedruckten Ankündigung des Rechtsanwaltes Schmalz vom gestrigen Abend, 18.10 Uhr an unseren Rechtsanwalt Stefan Chatziparaskewas nun doch noch die uns zustehende Einsicht in die Unterlagen zur Begründung der Schließungsplanung erhalten.
„Sehr geehrter Herr Kollege Chatziparaskewas,
ich nehme Bezug auf unser eben geführtes Gespräch:
1.       Meine Mandantin wird der Verhandlungskommission die Unterlagen übergeben, die Beschlussvorlage für Berbersdorf im AR waren
(Sheets und Wirtschaftlichkeitsberechnungsunterlagen).

2.       Wir bemühen uns, von McK alle Unterlagen zu erhalten, die Grundlage für die Beurteilung der Netzwerkmodellierung waren.
Wir bemühen uns ferner darum, dass ein Mitarbeiter von McK diese Unterlagen erläutert (ggü der Kommission).

3.       Dr. Havighorst erhält die Mitteilung, dass er auf Basis seines letzten an mich gerichteten Schreibens seinen Honorarvorschlag unterbreitet, der dann angenommen wird.
Grüße
Gerhard Schmalz
Rechtsanwalt“


Es bleibt abzuwarten, ob diese Ankündigung nunmehr dann auch endlich in die Tat umgesetzt wird.
Alles weitere dann alsbald…
Euer Gesamtbetriebsrat

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16.12.2011
3. GBR-Ausschuss-Information über die
geplanten Betriebsschließungen in Hof und Borna
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wie ihr wisst, hatten wir am Dienstag die GL aufgefordert (siehe GBR-Info Nr. 2), sich bis zum 15.12., 10.00 Uhr abschließend zu bestimmten Themen erklären.
Tatsächlich erhielten wir sodann am Donnerstag einige Unterlagen.
Im Einzelnen folgende:
1.     Vorlage des Gutachtens McKinsey
è Wir erhielten eine PowerPoint-Präsentation im Umfang von 9 Seiten, die auf der ersten Seite sogar noch den Hinweis enthielt „Nicht final“ (!), so dass es sich wohl nur um eine unvollständige Entwurfsfassung gehandelt hat. Auf unsere Rückfrage wurde uns erklärt, dass es sich dabei um das Ergebnis eines „gemeinsamen Brainstormings mit McKinsey“ handeln würde und es kein anderes echtes Gutachten dazu geben würde.
è Werden unsere Standorte also aufgrund eines „Brainstormings“ geschlossen?

2.     Bewilligung eines wirtschaftlichen Sachverständigen für den GBR
è Die Geschäftsleitung hatte am Dienstag dazu erklärt, dass die Kostenübernahme gegenüber unserem Sachverständigen erklärt werden sollte, dies geschah jedoch nicht! Auch auf weitere Aufforderung wurde nunmehr erklärt, dass die Vergütung mit unserem Sachverständigen nicht geregelt werden soll. Unser Sachverständiger wurde darauf verwiesen, dass er sich seine vollständige Vergütung ja einklagen kann.
è Die Geschäftsleitung beschäftigt ihrerseits Heerschaaren von teuren Sachverständigen, auf Arbeitnehmerseite soll im Gegenzug  auch hier gespart werden

3.     Darstellung des angekündigten „arbeitnehmerfreundlichen Angebotes“
è Bislang wurde uns gegenüber lediglich die „Bereitschaft“ erklärt, „die Ausgestaltung der Kompensationsleistungen für die Verlagerung Borna/Hof nach Berbersdorf zu diskutieren“, was wohl lediglich so viel heißen soll, dass man bereit ist mit uns über einen Sozialplan zu verhandeln.
è Fakt ist: Das von der Geschäftsleitung in der Presseerklärung vom 08.12.2011 für Dienstag angekündigte „arbeitnehmerfreundliche Angebot“ wurde weder am Dienstag noch bis heute präsentiert.

4.     Rücknahme der Entscheidung zur Ausgliederung in eine fremde Gesellschaft
è Hierzu wurde uns mittlerweile mitgeteilt, dass die „Bereitschaft besteht, eine Anbindung von Berbersdorf an die EHG“ vorzunehmen.
è Diese Bereitschaft zum Umdenken ist zunächst mal positiv zu bewerten, wir brauchen aber auch hierzu rechtliche Sicherheit!

Wir haben der Geschäftsleitung heute noch einmal sehr eindringlich klar gemacht, für wie wichtig wir diese Themen halten.
Eine letzte Frist ist nun für Montag, 19.12.2011, 10 Uhr notiert.
Alles weitere dann…
Euer Gesamtbetriebsrat






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13.12.2011
2. GBR-Ausschuss-Information über die
geplanten Betriebsschließungen in Hof und Borna
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wie ihr wisst, hat heute mit der Geschäftsleitung ein erstes Sondierungsgespräch über die geplanten Schließungen der Standorte in Hof und Borna stattgefunden.
Nachdem die Vertretung der GL zunächst morgens nicht zum verabredeten Termin erschien, waren wir schon wieder abgereist und auf dem Weg zu Euch, um Euch über diese Respektlosigkeit direkt zu informieren.
Sodann bat uns die GL doch noch an den Tisch zurück und im Sinne einer ja notwendigen sachlichen Diskussion sind wir dem nachgekommen und haben die Sondierung noch durchgeführt.
Zuletzt hatten wir diverse Informationen schriftlich angefordert, die jedoch zu großen Teilen nicht übermittelt wurden.
Wir haben der GL nochmal sehr deutlich gemacht, dass wir die Übermittlung dieser Informationen erwarten, bevor wir in konkrete Gespräche eintreten können.
Im Einzelnen haben wir die GL aufgefordert, sich nun bis zum 15.12., 10.00 Uhr abschließend zu erklären über folgende Themen:
1.     Vorlage des Gutachtens McKinsey
2.     Bewilligung eines wirtschaftlichen Sachverständigen für den GBR
3.     Darstellung des angekündigten „arbeitnehmerfreundlichen Angebotes“
4.     Rücknahme der Entscheidung zur Ausgliederung in eine fremde Gesellschaft
Wir hoffen, dass die Geschäftsleitung nun diese Informationen abschließend bis zum Donnerstag überreicht und zukünftig den Belangen aller betroffenen Mitarbeiter in diesem wichtigen Verfahren mehr Wertschätzung entgegen bringt.

Sollte das nicht der Fall sein, werden wir nicht umhin kommen, alle weiteren rechtlichen und sonstigen Schritte gemeinsam mit Euch zu ergreifen.
Wenn ihr zusätzliche Fragen haben solltet, sprecht uns oder die Geschäftsleitung jederzeit gerne an.

Euer Gesamtbetriebsrat


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