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Donnerstag, 14. Mai 2015

Tarifverhandlung die Zweite


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1 Kommentar:

  1. Demotivierter15 Mai, 2015 19:26

    Also ich meine folgendes: Mehr Geld - super. Dafür einstehen, solidarisch Seite beziehen und kollegial sein - selbstverständlich. Aber letztlich ist für mich Respekt, Anerkennung und Achtung das wichtigste. Wir verbringen alle von einem 24 Stunden Tag, rund 9 Stunden in der Arbeit zzgl. Wegezeit. Wir arbeiten an Sonn- und Feiertagen, in der Nacht unter teilweise unzumutbaren Zuständen (Kälte, Schlafentzug usw.). Die NL, LL, VL und natürlich die gesamte Geschäftsleitung trägt die Verantwortung - sollte sie tragen. Während diese Personen ihre freie Zeit genießen können, mit ihrer Familie, werden wir defamiert, drangsaliert, kontrolliert und gedemütigt. Offen oder verdeckt - je nachdem wie offen die mit ihrer Verachtung umgehen können oder wollen. Wir sollen schuften, leiden, unsere Körper schinden und bitte den Mund halten. Froh sein, dass wir Geld bekommen und ein paar Zuschläge - aber nicht vergessen, dass die uns das jederzeit wegnehmen können. Ich bin seit 8 Jahren bei der Tochter von Edeka. Seit Plus uns übernommen hat, oh, sorry, ich meine seit Plus bei uns eingezogen ist, herrschen Stasimethoden in jeder Form. Die Muttergesellschaft weiß das und nimmt es billigend in Kauf. Da wurde der Bock zum Gärtner gemacht. Aber es ist nun mal so wie es ist. Die Verantwortung, die die Geschäftsleitung tragen sollte, wird nur in der Öffentlichkeit präsentiert. Intern interessiert es in keiner Weise. Gleichstellung und Gleichbehandlung sind leere Phrasen. Wenn es, wie einige hier so schildern, bergab gehen sollte, dann nicht, weil wir für mehr Geld streiken, sondern weil die Geschäftsleitung alles dafür tut, dass die Demotivation die Oberhand gewinnt. Wo Rachsucht und Neid, Mißgunst und Ignoranz herrschen können keine Blüten gedeihen. Wie ich, sind früher viele Mitarbeiter ( kann man das noch so sagen? Es wird ja inzwischen gegen und nicht mehr miteinander gearbeitet) mit Freude auf die Arbeit gegangen, haben stolz geantwortet wo sie arbeiten und nicht in irgendeiner Firma gearbeitet, sondern es war "unsere" Firma. Heute sieht dies leider anders aus. Die Krankenstände steigen, die Burn-Outs auch. Doch es wird nicht nach dem Warum gefragt, sondern Leute losgeschickt, sogenannte Personalmanager, die mit Stasimethoden die unbequemen, und Kranken dazu bringen sollen die "Firma", die sie krank gemacht hat, nicht länger zu schädigen und bitte verlassen sollen. Das wird Schaden verursachen und nicht ein Streik. Schlecker landete letzlich da wo er nun ist, genau wie Plus, durch Mißmanagement, und miserables Personalmanagement da wo sie sind. Durch negative Presse, durch verachtende Verhaltensweisen gegenüber ihren Mitarbeitern. Nur wo der Mensch sich wohl fühlt, gerne seine Arbeit verrichtet, sich angenommen und respektiert fühlt wird auch der Saat eine gute Ernte. Soviel von mir.

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