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Dienstag, 28. Mai 2013

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ver.di - Information  

EDEKA – Streiks über 12 Tage und länger…

Berlin, 28.05.2013 – Seit mehr als 12 Tagen kämpfen die Beschäftigten an mehreren Standorten der EDEKA Handelsgesellschaft Nordbayern – Sachsen- Thüringen im Rahmen der Tarifrunde Lohn- und Gehalt 2013 für ein angemessenes Arbeitgeberangebot!

Statt eines Angebotes am Verhandlungstisch zwischen den Tarifvertragspartner wirft EDEKA den Beschäftigten wie in einem Zirkus den Beschäftigten ein „unterirdisches“ Angebot vor die Füße frei nach der Devise: Friss und schweig!

Ein Angebot, dass nicht einmal den Beschäftigten einen Ausgleich für den Kaufkraftverlust der jüngsten Vergangenheit und Zukunft garantiert!
Ein Angebot, dass die Beschäftigten beruhigen soll und die Gewinne weiter zu Gunsten der Edeka und ihren selbständigen Kaufleuten, den Genossen verteilt!
Ein Angebot, dass von den Beschäftigten nur als Schlag ins Gesicht betrachtet werden kann!

Seit mehreren Runden verhandelt ver.di auch für die Beschäftigten der Edeka in allen Bundesländern mit den Arbeitgebervertretern: Ohne Ergebnis!

Die Arbeitgeberangebote in diesen Verhandlungsrunden verdienten bisher nicht den Namen: Angebot.

Auch in Bayern waren Vertreter der Edeka an diesen „Verhandlungen“ beteiligt! Bis zum jetzigen Zeitpunkt verliefen diese Verhandlungen ohne Ergebnis! Warum EDEKA bisher in diesen Runden nicht für ein verhandlungsfähiges Angebot sorgte verschweigt Edeka. Wieso EDEKA selbst die Verhandlungen in dieser nicht am „Tisch“ austrägt bleibt im Moment Geheimnis der EDEKA!

In einer derartigen Situation den Beschäftigten das Recht auf Streik absprechen zu wollen, Arbeitskampfmaßnahmen als „völlig überzogen“ und unverhältnismäßig zu bezeichnen zeugt allenfalls von einem durcheinander geratenen Weltbild des Arbeitgebers EDEKA!
In einer solchen Situation statt verhandlungsfähige Angebote am Verhandlungstisch zu überreichen „Billigstarbeitskräfte“ aus Polen als Streikbrecher einzusetzen um die Forderungen der Beschäftigten zu schwächen, zeugt allenfalls davon dass EDEKA jedes Mittel recht zu sein scheint um die berechtigten Forderungen der Beschäftigten  gegen deren Willen zu unterlaufen und um die eigene Macht zu demonstrieren und durchzusetzen!

Wenn in dieser Tarifauseinandersetzung eine der Parteien ein Ende herbeiführen kann, dann ist es die EDEKA und sind es ihre Verantwortlichen, indem sie Verantwortung für ihre Beschäftigten übernehmen und ein verhandlungsfähiges Angebot unterbreiten anstatt „Brosamen“ hinzuwerfen!





v.i.S.d.P.  Horst Margner, ver.di Fachbereich Handel, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

Erntezeit bei Edeka?

Kleinbusse reichen nicht mehr

Jetzt reichen nicht mal mehr Kleinbusse aus, um die Anzahl der polnischen Leiharbeiter nach Gochsheim zu bringen. Jetzt müssen Reisebusse her.


Sieht so seit neuem Kommissionierung bei Edeka aus?


Mittwoch, 22. Mai 2013

Zentrale Kundgebung in Rottendorf


Über 250 Mitarbeiter der Edeka, aus den Betrieben Gochsheim, Marktredwitz und Sachsen bei Ansbach, haben am Mittag vor der EDEKA-Zentrale in Rottendorf bei Würzburg mit einer Protestkundgebung versucht, den Druck in der laufenden Tarifverhandlung zu erhöhen. 

Bilder von der zentralen Kundgebung in Rottendorf





























http://www.br.de/nachrichten/streik-edeka-rottendorf-100.html

Samstag, 18. Mai 2013

Der Streik bei EDEKA N-S-T in Marktredwitz  geht weiter!!!

Die Nerven bei Vertretern der Geschäftsleitung scheinen allmählich blank zu liegen.

Massive Einschüchterungsversuche bis hin zu verbalen Ausfallen  von sog, Vertretern der Unternehmensinteressen häufen sich.
Betriebsräten wird die Nötigung von Beschäftigten vorgeworfen!
Fehlmeldungen über ein angebliches Ende des Arbeitskampfes werden durch selbstberufene Vertreter vermeindlicher Arbeitgeberinteressen im Radio abgegeben.
"Leiharbeitnehmer" werden in abgedunkelten Kleintransportern aus dem nahen europäischen Ausland zum Streikbruch herangekarrt- "der moderne Sklavenmarkt lässt grüßen!"
Erste Verletzte sind zu verzeichnen!

Wir fragen: ist das der neue Stil, das neue Image der Unternehmensleitung?
Ist dies nur das schwache Nervenkostüm eines oder einiger weniger Arbeitgebervertreter oder gibt sich die EDEKA ein "neues" Markenzeichen?: " Wir lieben Härte, Intoleranz und Unwahrheit.?"

Sind im Grungesetz garantierte Rechte für die Beschäftigten, ihre Forderung nach angemessener Vergütungserhöhung auch mit Streik durchzusetzen nach dem Willen der EDEKA nicht für EDEKA Beschäftigte gültig?
Möchte die EDEKA das Mittelalter und den Sklavenstaat zurück?
Sollen die Beschäftigten der EDEKA die vom Arbeitgeber hingeworfenen Vergütungbrosamen aufpicken, schweigen und zufrieden sein, während die EDEKA in mehrfacher zweistelliger Millionenhöhe  Gelder für Technik zum Arbeitsplatzabbau ausgibt - Gelder die von den Beschäftigten erarbeitet wurden?

"Schöne neue EDEKA Welt": Die Verbraucher sollen  diese Scheinwelt glauben, die verbleibenden Beschäftigten schweigen und mit dem zufrieden sein, was EDEKA ihnen gibt, zufrieden sein, dass sie arbeiten dürfen und nicht vom Arbeitplatzabbau durch die von der EDEKA eingeführte Technik betroffen sind!

Im übrigen können die Beschäftigten ja, wenn ihnen der Verdienst nicht reicht und solange es Ihre Gesundheit mitmacht, Ihre Gehälter mit Leistungsprämien aufbessern?
Wenn es Ihre Gesundheit irgendwann nicht mehr mitmacht - Pech gehabt!:

"Schöne neue EDEKA Welt"

PS: Die Beschäftigten der EDEKA sind für Solidaritätsbekundungen für Ihre Forderung und gegen das Arbeitgeberverhalten dankbar. Diese sind zu richten an : Herr Markus Mosa,
                    EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG New-York-Ring 6 22297 Hamburg


Freitag, 17. Mai 2013

Streiks ausgeweitet!

Seit heute 00:00 Uhr befinden sich auch die beiden Lagerstandorte Sachsen bei Ansbach und Marktredwitz im Streik.

 Hier das Lager Marktredwitz

Donnerstag, 16. Mai 2013

Streik!

Im Edeka Betrieb Gochsheim ruht seit heute früh 00:00 die Arbeit









Weiteres in Kürze!

Weitere Fotos!








Mittwoch, 15. Mai 2013

Fremdgesteuerte, schwierige Betriebsräte?

Wir haben uns schon immer gefragt:

wie bereiten sich eigentlich die sogenannten Arbeitgeber auf eine Tarifrunde vor? Studieren sie die Forderungen der Tarifkommission von ver.di, lesen sie die Tarifflugblätter, überlegen sie bei Wein und Kaminfeuer was könnte ich denn meinen lieben Arbeiterbienen in der Tarifrunde denn so zukommen lassen?

Nein – das tun sie nicht, wie wir auf der 1. Tarifverhandlung am 30. April in München gesehen haben. Für sie war alles neu und sie müssten bis zum 23. Mai überlegen, was sie uns anbieten könnten.

Weit gefehlt sie machen sich über Angebote von Rechtsanwälten Gedanken, die ihnen anbieten zu lernen, wie man „auf blockierende, übereifrige oder fremdgesteuerte Betriebsräte“ regieren soll.

Das Ganze wird für viel Geld unter dem wirtschaftsdeutschen Titel angeboten „Effektive Strategien im Umgang mit schwierigen Betriebsräten“. Unter anderem soll den teilnehmenden „Unternehmern“ vermittelt werden: „ – wie man den ‚richtigen‘ Betriebsrat bekommt (Wahlbeeinflussungsstrategie) wie Sie den Gewerkschaftseinfluss reduzieren können (Anti-Gewerkschafts-Strategie)“.

Na ja, das kennen wir von vielen sich wichtig Unternehmer nennenden Leuten, die sich nach eigenen Aussagen so nennen, weil sie was unternehmen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die richtigen Unternehmer und Arbeitgeber sind wir: wir geben unsere Arbeit und unternehmen was in dieser Tarifrunde für einen geldigen Abschluss!

P.S. Alle Zitate entnommen einem Kanzleischreiben, das der Blogredaktion vorliegt.