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Montag, 29. April 2013

Betriebsrat Hof nimmt Fahrt auf



Betriebsrat der                                                                                              25.04.13
EDEKA Handelsgesellschaft
Nordbayern-Sachsen-Thüringen mbH
Betrieb Hof


Edeka Zentrale AG & Co.KG
Herrn Adolf Scheck
New-York-Ring 6

22297 Hamburg


Situation in der Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen - Betriebsteil Hof


Sehr geehrter Herr Scheck,

Wir möchten Sie heute im Namen aller Mitarbeiter des Betriebes Hof über die aktuelle Situation informieren und mal darstellen wie hier mit den Ängsten und Schicksalen unserer Mitarbeiter seitens der Geschäftsleitung der NST umgegangen wird.

Der Spatenstich für den Lagerneubau in Berbersdorf ist ja nun vollzogen worden. Ein Interessenausgleich ist nach langen und schwierigen Verhandlungen mit der Geschäftsleitung der NST und dem Gesamtbetriebsratsausschuss Berbersdorf auch unterzeichnet worden. Noch am selben Tag des Spatenstiches in Berbersdorf wurden in den Betrieben Hof und Borna die ersten Stellen ausgeschrieben. Ist ja alles so im Interessenausgleich vereinbart worden.

Was unserer Meinung nach das Verwerfliche ist, ist, dass hier Arbeitszeiten von 0:00 Uhr bis 24:00 und von Montag bis Sonntag angegeben wurden und sich die Mitarbeiter darauf bewerben sollen. Nach mehrmaligen Aufforderungen von unserer Seite an die Geschäftsleitung, diese Arbeitszeiten zu konkretisieren, sind wir nur auf Ablehnung gestoßen. Hier stellt sich für uns die Frage: Kann die Geschäftsleitung nicht oder will sie nicht?

Wir können uns kaum vorstellen, dass in der Planung des Neubaus Berbersdorf  die Arbeitszeitmodelle der einzelnen Abteilungen nicht entworfen wurden.

Weiterhin wollte der Betriebsrat die Mitarbeiter in einer Betriebsversammlung den Interessenausgleich ausführlich erläutern und die einzelnen Arbeitsplätze vorstellen. Diese sollte aber durch eine Einstweilige Verfügung durch den Betriebsleiter des Betriebes Hof,  Herrn Erfurt unterbunden werden. Diesem Antrag wurde aber durch das Arbeitsgericht Leipzig nicht stattgegeben. Wir sehen so etwas als Behinderung der Betriebsratsarbeit, schlussendlich wollten wir die Mitarbeiter nur informieren, auf was sie sich bewerben und wie der Umzug vollzogen werden soll. Unsere Mitarbeiter haben doch das Recht auf  die Informationen die ihre Zukunft mit oder ohne EDEKA betreffen.

Was für uns aber am schlimmsten ist, dass sich unsere Mitarbeiter jetzt schon bewerben sollen und noch nicht mal ein Sozialplan abgeschlossen wurde. Wir sind der Meinung, so ein Sozialplan beeinflusst die Entscheidung der Mitarbeiter erheblich, ob sie sich bewerben oder nicht, da der neue Standort erheblich weiter von den jetzigen Standorten entfernt ist und auf die Mitarbeiter erhebliche Mehrkosten, um an den neuen Standort zu kommen, entstehen.

Der Gesamtbetriebsratsausschuss Berbersdorf hat so einen Sozialplanentwurf der Geschäftsleitung zur Verhandlung übergeben. Die Antwort der Geschäftsleitung kam schnell zurück mit der Aussage „ Die Verhandlungen sind gescheitert „. Somit wurde dann eine Einigungsstelle angerufen und u.a. Termine für den 06.05.2013 und 07.05.2013 anberaumt. Diese Termine wurde seitens der Geschäftsleitung ohne Begründung abgesagt.
Was für uns eigentlich nicht hinnehmbar ist, weil die Geschäftsleitung mit den Bewerbungsverfahren für den Standort Berbersdorf weiter fortfährt. Wir haben die Geschäftsleitung auch aufgefordert, solange es keinen Sozialplan gibt, es erstmal zu unterlassen die Verfahren der Stellenausschreibungen durchzuführen. Wie sollen sich die Mitarbeiter sachgerecht entscheiden, wenn sie die abschließenden Konditionen für eine Tätigkeit in Berbersdorf oder ein Ausscheiden gar nicht kennen. Keine Antwort hierzu.

Wir sehen das als Verschleppung der Einigungsstelle an. Und nach dem Vorfall des ehemaligen Betriebsleiters Herrn Zock mit der Aussage: „Das faule Pack will ja eh keiner haben“, stellt sich uns die Frage: War es doch vielleicht die Wahrheit, wie man über uns denkt? Will man auf dem Weg versuchen, es möglichst vielen Mitarbeitern zu verleiden, mit nach Berbersdorf zu gehen?

Wir als Betriebsrat Hof sind der Meinung, dass wir hier zur Zeit mit Füßen getreten werden. So kann man doch mit seinen langjährigen Mitarbeitern nicht umgehen.

Wir bitten konkret um die Beantwortung folgender Frage: Warum werden die Bewerbungsverfahren für Berbersdorf nicht einfach ausgesetzt bis der Sozialplan bald vorliegt? Dann hätten alle Beschäftigten eine faire Entscheidungsgrundlage und hier könnte – trotz des grundsätzlich traurigen Themas – alles ganz in Ruhe und Frieden ablaufen. Warum ist so etwas bei der EDEKA nicht mehr möglich?


Mit freundlichen Grüßen
Betriebsrat Hof

Dienstag, 23. April 2013

Mitarbeiter aus Borna und Hof am Ende verraten und verkauft?

Edeka Logistik mit neuem Bauernopfer? 

Wer denkt, das endlich Ruhe bei den Mitarbeitern der beiden Lagerstandorte Borna und Hof einkehren kann, der wird, nachdem er das Schreiben an Herrn Adolf Scheck, Aufsichtsratsvorsitzender der Edeka Zentrale Hamburg gelesen hat, schwer enttäuscht und entsetzt zugleich sein.

Es stellt sich wieder einmal die große Frage, was hat Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen mit seinen Mitarbeitern und dem neuen Standort Berbersdorf wirklich vor?

Vor kurzem dachte noch jeder, dass mit Abschluss einer Betriebsvereinbarung zum Interessenausgleich und einer Gesamtbetriebsvereinbarung über ein Programm zum freiwilligen Ausscheiden, alles in geregelten Bahnen verlaufen würde, das Arbeitsplatzangebote in Berbersdorf ehrlich gemeint sind.

Weit gefehlt.

Es stinkt gewaltig.

Der am heutigen Tag entlassene Betriebsleiter aus Borna wird sich doch so etwas nicht selbst ausgedacht haben? Steckt da vielleicht wesentlich mehr dahinter? Logistikleitung? Geschäftsführung der Logistik? Aufsichtsrat der Edeka NST? Zu guter Letzt Edeka Hamburg? Was hat man mit den Beschäftigten vor? Ist alles nur auf einem großen Berg von Unwahrheiten aufgebaut? Wie lange will man uns noch, beziehungsweise wie lange wollen wir uns noch zum Narren halten lassen? Die Schmerzgrenze ist jedenfalls erreicht!

Jegliche Moral scheint auf der Strecke geblieben zu sein. Ein Geflecht aus Un- und Halbwahrheiten scheint System zu haben. Wenn Edeka einen Restfunken an Glaubwürdigkeit gegenüber den Mitarbeitern und der Öffentlichkeit behalten will, ist eine persönliche, offizielle Distanzierung der Geschäftsführung von den durch den Niederlassungsleiter Zock getätigten Aussagen das Mindeste, was erwartet werden kann.





Donnerstag, 11. April 2013

Donnerstag, 4. April 2013

Tarifrunde 2013

Neues zur Tarifrunde 2013 unter der Seite
Tarif- und Haustarifkommission


Bitte klickt auf dieses Bild, um zu erfahren, was die Gewerkschaften je für uns getan haben!