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Freitag, 22. März 2013

Spatenstich vernichtet Jobs

Quellen:
Lokalausgaben Döbelner Allgemeine Zeitung DAZ
Leipziger Volkszeitung LVZ
Sächsische Zeitung SZ (Wirtschaftsseite und Kreisseite)
Sächsische Zeitung SZ-Online
Döbelner Anzeiger Lokalausgabe der SZ



 


Sächsische Zeitung SZ-Online.de
Proteste beim Spatenstich in Berbersdorf
 
Die Verdi-Betriebsgruppe protestiert gegen den Edeka-Neubau.
©Dietmar Thomas

Während Edeka-Offizielle den Baubeginn für ein neues Warenlager feiern, eskaliert der Streit mit dem Betriebsrat.
Edeka hat gestern offiziell mit der Errichtung eines neuen Verteilzentrums an der A4 bei Berbersdorf begonnen. Das Großlager soll in 17 Monaten seine Arbeit aufnehmen, 300 Arbeitsplätze entstehen dort. Weil zugleich die Edeka-Warenlager in Borna sowie dem Naundorfer Ortsteil Hof geschlossen werden, gehen unter dem Strich jedoch rund 200 der heute insgesamt über 500 Arbeitsplätze im Edeka-Logistikbereich verloren. Im neuen Verteilzentrum übernehmen in einigen Sortimenten Maschinen die Arbeit der Kommissionierer, so dass Edeka künftig weniger echte Menschen benötigt. Dagegen protestierte gestern in Berbersdorf die Verdi-Betriebsgruppe.

So werden mehr als 200 vernichtete Arbeitsplätze aussehen!


Freitag, 8. März 2013

Tarifrunde 2013

Start der Tarifrunde im bayerischen Großhandel

ver.di fordert 6,5 Prozent

München, 07. März 2013

Die ver.di-Tarifkommission für den bayerischen Großhandel (Groß- und Außenhandel und genossenschaftlicher Großhandel) hat die Forderungen für den zum 31. März gekündigten Lohn- und Gehaltstarifvertrag für die rund 260.000 Beschäftigten der Branche beschlossen. Gefordert wird eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6,5 Prozent, mindestens um 140 € pro Monat. Die Ausbildungsvergütungen sollen ebenfalls um 6,5 Prozent, mindestens um 50 € erhöht werden. Der neue Tarifvertrag soll für eine Laufzeit von 12 Monaten vereinbart werden, wie ver.di-Verhandlungsführer Stefan Kraft erläuterte.

„Es ist an der Zeit, dass endlich auch die Beschäftigten an der guten wirtschaftlichen Entwicklung der Branche beteiligt werden“, erklärte Stefan Kraft zur beschlossenen Gewerkschaftsforderung. „Während die Unternehmen seit dem Jahr 2000 ihre Gewinne kräftig gesteigert haben, konnten die Realeinkommen nur knapp gesichert werden“, so Kraft. Deutliche Einkommenserhöhungen würden von den Arbeitnehmern dringend benötigt und seien auch zur Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erforderlich.

Die Tarifparteien haben einen ersten Verhandlungstermin am 30. April vereinbart.

Forderungen der Tarifkommission aus dem sächsischen Großhandel