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Mittwoch, 21. Dezember 2011

News der Redaktionspolizei



Die Redaktionspolizei berichtet

Unlängst wurden der Redaktion Unterlagen zugespielt, das unter der Überschrift "Richtlinie Nummer 4 Detektiveinsatz" im Unternehmen EDEKA im neuen Jahr umgesetzt werden soll. Der Redaktionspolizei stellt sich auch bei diesem Thema einige Fragen:

  • decken diese Detektive die Gemeinheiten in der EDEKA NST auf?
  • decken diese Detektive das gemeine Spiel der GF gegenüber der Arbeitnehmervertretung auf?
  • sind die Detektive auf der Suche nach einem neuen fähigen Logistikleiter?

Wir hoffen nicht, das diese Detektive gegen die Mitarbeiter und Arbeitnehmervertreter eingesetzt werden sollen

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Die Redaktionspolizei ermittelt

Die Redaktionspolizei ist in Bereitschaft, die Alarmglocken klingen bereits.
Wie der Redaktion übermittelt wurde, soll am 13.12.2011 in Rottendorf ein arbeitnehmerfreundliches Paket dem GBR-Ausschuss "Berbersdorf" übergeben werden. Wir hoffen nicht, das dieses Paket unter dem Titel "Der Wolf im Schafspelz" gehandelt wird. Wir sind auf Alles vorbereitet!

Eure Redaktionspolizei





Dienstag, 6. Dezember 2011

Der Schmalzi wird´s schon richten

Melodie (Der Papa wird´s schon richten)
Das hier ist die Geschichte, von einem braven Mann.
Wann immer Not am Mann ist, na da muss der Arme ran,
denn wenn das Klo verstopft ist, die Badewanne leckt,
wenn die EDEKA bis zum Hals in Scheiße steckt,
dann heißt es "Schmalzi vor!" Da rufen sie im Chor:


"Der Schmalzi wird's schon richten, der Schmalzi macht's schon gut,
der Schmalzi der macht alles was sonst keiner gerne tut.
Der Schmalzi wird's schon richten, wir haben ja zum Glück,
den guten alten Schmalzi, unser bestes Stück".

Der Tommi schießt mit der Schleuder und trifft am Ziel vorbei,
der Stein fliegt durch das Lager und trifft die Polizei.
Die kommen gleich, fünf Mann hoch, mit Blaulicht angebraust,
der Tommi sucht schnell das Weite, nur der Schmalzi ist zu Haus,
von Weitem ruft der Tommi: "Mein Schmalzi macht das schon!"
 
Der Schmalzi wird's schon richten, der Schmalzi macht's schon gut,
der Schmalzi der macht alles was sonst keiner gerne tut.
Der Schmalzi wird's schon richten, wir haben ja zum Glück,
den guten alten Schmalzi, unser bestes Stück.

Die Rauhfaser kam erst spät nach Haus und öffnet leis' die Tür,
die Tränen kullern ihm herab, es ist schon nachts um vier.
Das Auto, das im Schmalzi lieh, ist nur ein Haufen Blech,
dass ihm ein Baum im Wege stand, das war sein Pech.
Er flüstert ganz nervös: "Du Schmalzi, sei nicht bös!"
 
Der Schmalzi wird's schon richten, der Schmalzi macht's schon gut,
der Schmalzi der macht alles was sonst keiner gerne tut.
Der Schmalzi wird's schon richten, wir haben ja zum Glück,
den guten alten Schmalzi, unser bestes Stück.

Der Stucki der ist grad´ verliebt, die Braut ist zwanzig Jahr,
die Tochter die kriegt bald ein Kind und weiß nicht wer es war.
Der Sohn der bringt sein Zeugnis heim, die beste Note vier,

der Mama brennt das Essen an und sie ratscht an der Tür.
Halb so schlimm, wir kriegen das schon hin.
 
Der Schmalzi wird's schon richten, der Schmalzi macht's schon gut,
der Schmalzi der macht alles was sonst keiner gerne tut.
Der Schmalzi wird's schon richten, wir haben ja zum Glück,
den guten alten Schmalzi, unser bestes Stück.


Der Schmalzi wird's schon richten, der Schmalzi macht's schon gut,
der Schmalzi der macht alles was sonst keiner gerne tut.
Der Schmalzi wird's schon richten, wir haben ja zum Glück,
den guten alten Schmalzi, unser bestes Stück.

Montag, 5. Dezember 2011

Eine geschmalzene Rechnung

Welche Überraschungen wird uns der Nikolaus noch bringen?

Laut neuesten Informationen wird EDEKA NST, zum Thema "Tanken für Mitarbeiter an den Betriebstankstellen", vor das LAG ziehen. Wenn das nicht ein geschmalzener Eurosegen ist?

Ein Sprichwort sagt:
"Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen!"


Freitag, 2. Dezember 2011

Tricksen, Täuschen, Lü... usw.

Wahrheit hat etwas zu tun mit Übereinstimmung mit der Wirklichkeit!

Die Wahrheitsauffassung der Geschäftsleitung lässt zumindest den Eindruck zu, dass hier ein gestörtes Verhältnis zur Wirklichkeit oder der Sicht der Wirklichkeit besteht!

Am 07.06.11 wurde von der Geschäftsleitung eine tarifliche Vereinbarung mit ver.di unterzeichnet. In dieser heißt es u.a., das die Beschäftigten ab dem 01.04.11 unbefristet auch über die Laufzeit des Vertrages hinaus eine monatliche Zuzahlung in Höhe von € 15,00 erhalten.

Keine Silbe lässt erkennen, dass diese Vereinbarung eine Kürzung bei Teilzeitbeschäftigten zulässt. Dennoch weigern sich die Herren der Geschäftsleitung den Teilzeitlern diesen Betrag ungekürzt auszuzahlen und lassen es auf Einzelklagen ankommen!

Keine Silbe lässt erkennen, dass neueingestellte Mitarbeiter keinen Anspruch auf die € 15,00 haben, dennoch versuchte die Geschäftsleitung neuen Mitarbeitern diesen Betrag nicht zu bezahlen!

Unterstellt man der Geschäftsleitung kein gespaltenes Bewußtsein, so bleibt eigentlich nur noch Vorsatz übrig!

Handelt es sich aber um vorsätzliches Tun zu Lasten der Beschäftigten, wird wieder einmal deutlich, was von den Worten und Versprechungen der Geschäftleitung zu halten ist!

Es wird meine ich wieder einmal Zeit, den gesättigten Vertretern der Geschäftsleitung zu zeigen, dass sich Beschäftigte, dass wir uns nicht alles gefallen lassen!

Die Uhr dreht sich jedoch noch weiter:

Die Geschäftsleitung versucht mit dem Bau des Lagers Berbersdorf unsere Vertretung, die Vertretung aller Beschäftigten, den Gesamtbetriebsrat zu zerschlagen!
Eine Zerschlagung, für die der Arbeitgeber außer Scheinargumente keine wirkliche Begründung liefert.
Es geht nur darum die Beschäftigten für die Zukunft zu schwächen!

Berbersdorf als Modell für die Zukunft der Edeka Lager - Heute Berberdorf ( Tschüß Borna und Hof) - Morgen ( ?) Tschüß Marktredwitz, Sachsen, Gochsheim,.....( ? ), Tschüß Gesamtbetriebsrat! Das System Lidl lässt wieder einmal grüßen!

"Nur weil der Wolf Kreide gefressen hat wird er nicht zum Schaf!" -Lasst uns auf der Hut und bereit sein! Lasst uns bereit sein, zu den wenigen Mitteln zu greifen die uns verbleiben, - bevor wir gefressen werden!
Wir haben es einmal bewiesen, wir sollten es wenn nötig auch noch weitere Male beweisen. Es gibt keinen Frieden, wenn ihn die andere Seite nur predigt aber nicht lebt!

Mittwoch, 23. November 2011

Edeka N-S-T zockt weiter

Das Zocken der Edeka N-S-T, auf Kosten der Beschäftigten aus Hof und Borna, geht weiter. Es soll zwar, laut GF, keine betriebsratslose Zeit in Berbersdorf entstehen, doch welcher Name bzw. welche Gesinnung sich in Zukunft hinter diesem "Betriebsrat" verbirgt, weiß niemand.

Alleine die Aussage der GF, dass Berbersdorf nicht in die GBR-Struktur integriert werden soll, wirft die unvermeindliche Frage auf, warum?
Was hat die GF zu verbergen?

Wir sind der Meinung, die ganze Sache stinkt gewaltig!
Man will in Berbersdorf die Mitbestimmung abschaffen!

An alle Gleichgesinnten, die unseren Infoblog lesen:
  • macht eure Freunde auf unsere Mißstände aufmerksam
  • helft uns, die Mitbestimmung in unserem Land zu erhalten
  • postet den Link unseres Infoblogs auch auf Facebook

Dienstag, 15. November 2011

Teure ARAL-Tankkarten

Viele Mitarbeiter mit ARAL-Tankarten bemängeln den teuren Spritpreis bei ARAL. An anderen Tankstellen kostet der Liter Diesel teilweise 10 Cent weniger. Wäre mal eine Herausforderung für die Beschaffungsabteilung.

Sonntag, 13. November 2011

Zustände wie bei Schlecker?

Der Redaktion sind aus der Einzelhandelsecke "DISKA" Informationen übermittelt worden, die schon fast an Schleckermanier erinnern.

Den Mitarbeitern wird bei Schliessungen von Märkten ein Arbeitsplatz, der sich sehr weit weg vom alten Standort oder Zuhause befindet, angeboten. Das sich diese weiten Strecken bei Teilzeitbeschäftigen nicht mehr rechnen, dürfte jedem klar sein. Warum zahlt man keine ordentlichen Abfindungen?

So wird man ganz BILLIG seinen Überschuss an sogenannten Arbeitskräften (die Schicksale der Mitarbeiter, die sich dahinter verbergen interessiert keine Sau) los.

Welche Person inszeniert die ganze Scheiße? Wer ist dafür verantwortlich?

Hört endlich auf, uns wie lästiges Übel zu behandeln!

Wir wünschen demjenigen, der dieses Ganze zu verantworten hat, schlaflose Nächte!

Tanken bald wieder möglich?

Wie wir aus jüngsten Recherchen erfahren haben, könnte das Tanken für Mitarbeiter an den Betriebstankstellen bald wieder möglich sein.

Der Betriebsrat aus Gochsheim hat, vor dem Arbeitsgericht Schweinfurt, die Klage gegen Edeka gewonnen.

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum nur "bald wieder möglich"?

Nun, es gibt da einen Anwalt aus Frankfurt, der keine Niederlagen verkraften kann.
Deshalb möchte er, um noch mehr Geld bei Edeka zu verdienen, wegen dieser Lappalie vor das LAG ziehen.

Wir hoffen, dass sich unsere Geschäftsführer besinnen und Sie es bei dieser Entscheidung des Arbeitsgerichtes Schweinfurt belassen werden.

Aus welchem Grund sollten Mitarbeiter der Edeka nicht an den Betriebstankstellen tanken können?

Freitag, 11. November 2011

EDEKA streicht Jobs

Freitag, 11. November 2011
(Döbelner Anzeiger)

Edeka streicht Jobs in Berbersdorf

Von Peggy Zill

In den Lagern in Hof und Borna arbeiten 512 Männer und Frauen. Im neuen Logistikzentrum werden 200 weniger gebraucht.

Die Betriebsräte der Edeka-Lager in Hof und Borna wurden jetzt über die Pläne des Unternehmens am neuen Standort in Berbersdorf informiert. Zurzeit sind in beiden sächsischen Lagern 512 Männer und Frauen beschäftigt. Aktuell rechnet Edeka damit, dass in Berbersdorf noch 308 Mitarbeiter nötig sein werden. „Die Geschäftsführung begründet das damit, dass eine andere Technik zum Einsatz kommt. Im Trockensortiment kann dann teils vollautomatisch kommissioniert werden“, erklärt Stefan Bräuer vom Betriebsrat Hof. Im Frühjahr, spätestens im Sommer 2012 soll in Berbersdorf der erste Spatenstich für das neue Logistikzentrum gemacht werden.

Betriebsräte verhandeln

Die Betriebsräte der beiden Lager wollen nun unter anderem mit dem Aktionsbündnis „Edeka-Lager in Sachsen“, dem Gesamtbetriebsrat und der Gewerkschaft Verdi zusammenarbeiten, um die Nachteile für die Mitarbeiter abfedern zu können. „Wir holen uns alle Gremien an einen Tisch, weil wir dadurch das optimalste für unser Mitarbeiter rausholen können. Dass wir etwas erreichen können, haben wir in den vergangenen Monaten gesehen“, sagt Bräuer und meint damit den Streik im Sommer. Es komme auf das Verhandlungsgeschick an. Großes Ziel ist es, dass im Lager in Berbersdorf die Mitarbeiter aus Borna und Hof übernommen werden. Die Geschäftsführung sei demgegenüber bisher nicht abgeneigt gewesen. Bräuer hofft, dass Edeka seinen Mitarbeitern gegenüber Verantwortung zeigt. Zunächst müsse noch Genaueres herausgefunden werden, wie zum Beispiel welche Berufsgruppen in Berbersdorf gebraucht werden. Dann wollen alle gemeinsam einen roten Faden erarbeiten.
„Bei der ersten Verhandlung werden wir sehen, was herauskommt“, so Bräuer. Die Stimmung unter den Beschäftigten bezeichnet er als normal. Er hoffe, dass die Mitarbeiter dem Betriebsrat auch weiter vertrauen, dass versucht wird, eine gute Lösung zu finden. Für den 21. November ist die nächste Betriebsversammlung geplant. Die Lager in Hof und Borna beliefern derzeit 664 Märkte in Sachsen und Thüringen. Voraussichtlich ab August 2013 wird die erste Abteilung in Berbersdorf arbeiten können. Bis Mitte 2014 sollen alle Mitarbeiter umgezogen sein.

Edeka wird das erste Unternehmen sein, das sich im neuen Gewerbegebiet an der Autobahn 4 ansiedelt. 22 Hektar umfasst die Fläche für die Handelskette. Insgesamt soll das Gewerbegebiet noch auf 121 Hektar wachsen.

Vereinter Kampf

Zeitungsbericht vom 11.11.2011 aus der Oschatzer allgemeinen Zeitung

Mittwoch, 2. November 2011

Grünes Licht für Berbersdorf

Laut Presseinformationen aus der Edeka N-S-T, sind die Beschlüsse für den Lagerneubau "Berbersdorf" in Sack und Tüten. Die Betriebsräte von Hof und Borna sollen am 07. November 2011 in Leipzig, anhand einer Präsentation, die notwendigen Informationen erhalten.

Die Redaktion hofft, dass diese Informationen unter dem Motto "Wir lieben unsere Mitarbeiter und deren Familien" von der Geschäftsführung Berücksichtigung gefunden haben!

Der goldene Herbst

Es gibt Gerüchte, dass der Arbeitgeber den bayerischen und sächsischen Arbeitgeberverband verlassen möchte und mit dem Gedanken spielt, einen Haustarifvertrag abzuschließen.
Wir finden es zwar bedauerlich, aber nicht untypisch für das Arbeitgeberverhalten, sich somit von tariflichen Leistungen verabschieden zu können und an die Mitarbeiter weniger bezahlen zu müssen.


Hier gilt der alte Spruch: "Wer Wind sät, wird Sturm ernten".

Neuer Sprecher der Gesellschaft

Edeka N-S-T hat vermutlich wieder einen Sprecher. Laut Recherchen der Redaktion, soll es sich bei dieser Person um einen Anwalt aus dem Raum Frankfurt handeln.

Der Redaktion stellen sich sofort folgende Fragen:
  • warum sollte gerade jemand aus Frankfurt der "Sprecher der Gesellschaft" sein?
  • gibt es keinen geeigneten in den eigenen Reihen in Würzburg?
  • kennt diese Person die Edeka N-S-T aus dem ff?
  • ist es nicht umständlich, von Frankfurt nach Würzburg und wieder zurück?
  • wird diese Person am Ende noch von der Edeka N-S-T bezahlt?

Ihr seht, es stellen sich wirklich sehr viele Fragen!

Vielleicht könnt ihr ja die eine oder andere Frage beantworten?

Mittwoch, 27. Juli 2011

Wir sind wieder Online

Hallo Blogfreunde,
nach einer etwas längeren Abstinenz sind wir wieder Online!

Was gibt´s Neues bei Edeka NST und Co.?

In letzter Zeit liest man im Blog einiges über polnische Leiharbeitnehmer in Gochsheim.

Wirklich nur Leiharbeitnehmer oder schon Werkvertrag?

Es wird momentan schwer gezockt.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Presseabteilung Edeka Infoblog

Presse-Information
aus dem ver.di Fachbereich Handel


Ehemalige EDEKA-Geschäftsführer zahlen Geldauflage wegen Behinderung des Gochsheimer Betriebsrates


Würzburg. Der rüde Umgang der mittlerweile von EDEKA entlassenen Geschäftsführer der EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen Stefan Rohrer und jetzt in anderer Funktion tätigen ehemaligen Geschäftsführer Andreas Franzke gegenüber dem Gochsheimer Betriebsrat hat mit Zahlung einer Geldauflage sein Ende gefunden.

Die beiden ehemaligen Geschäftsführer Rohrer und Franzke müssen jeweils 1.500.—Euro Geldauflage wegen Behinderung und Störung der Betriebsratsarbeit an eine gemein-nützige Einrichtung leisten.

Hintergrund: Vor ca. 1 Jahr versuchten diese Geschäftsführer massiv die Arbeitsbedingungen in den EDEKA – Lägern zu verschlechtern. Privatisierung des Fuhrparkes, Wechsel in „billige“ Tarifverträge, völlige Flexibilisierung der Arbeitszeit und schlechtere Provisionsregelungen sollten gegen den Widerstand des Gochsheimer Betriebsrates durchgedrückt werden. Dies gipfelte in massiven Angriffen gegenüber den Betriebsräten. In einer Betriebsversammlung am 21.06.2010 in Gochsheim wurde dem Betriebsrat vorgeworfen, „den Karren an die Wand zu fahren“ und mit Schließung der Obst- und Gemüseabteilung im Lager gedroht, sollte der Betriebsrat nicht klein beigeben.

Der Druck ging soweit, dass der Gochsheimer Betriebsratsvorsitzende abgesetzt und gekündigt werden sollte.

Hiergegen leitete der Betriebsrat in Gochsheim Strafantrag ein.


ver.di-Sekretär König stellt hierzu fest:

Selbst wenn der rechtliche Entscheidungsrahmen leider begrenzt ist, ist diese geringe Geldstrafe ein Witz, wenn man bedenkt, mit welchen „Wildwestmethoden“ die beiden Herren gegenüber den Beschäftigten und den Betriebsrat aufgetreten sind. Ein Verkäufer, der im Verdacht steht, etwas unterschlagen zu haben fliegt raus – Geschäftsführer, die nachweislich Recht und Gesetz brechen, zahlen Beträge aus ihrer Portokasse.

Rechtsanwältin Stefanie Waschbisch (AfA Rechtsanwälte), die den Betriebsrat in der Angelegenheit vertreten hat, stellt hierzu fest:

Es kann nicht nachvollzogen werden, dass keine Anklage erhoben wurde. Klarer kann eine Behinderung der Betriebsratstätigkeit nicht sein. Es hat den Anschein, dass die Staatsanwaltschaft mit solchen Sachverhalten schlichtweg überfordert ist.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Peter König, Gewerkschaftssekretär, Handy-Nummer: 0171-4540007

Rechtsanwältin Stefanie Waschbisch, Kanzlei AfA, Arbeitsrecht für Arbeitnehmer, Pirckheimerstr. 68, 90408 Nürnberg, Tel.: 0911-37667788 bzw. 0170-8343526

V.i.S.d.P.: ver.di – Bezirk Würzburg/Aschaffenburg, Peter König, Berliner Platz 9, 97080 Würzburg

Montag, 30. Mai 2011

Gedanken nach dem Streik

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber es stimmt wirklich.
Heute ist der 30.05.2011 und unser Vertrag ist immer noch nicht unterschrieben.
Stattdessen sprudelt die Gerüchteküche und viele, viele Fragen!
1. Fuhrpark und Kommissionierung soll ausgegliedert werden?
2. Betrieb Hof soll keine eigene Obst/Gemüseabteilung mehr haben?
3. Was wird mit MAK?
4. Betrieb Schwabach hat große Probleme bei der Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes( GF,BL,BR schauen zu).

5. Obst und Gemüse wird teuer von Schwabach nach MAK und von Borna nach Hof transportiert, obwohl MAK und Hof eigene freie Kapazitäten haben! Durch die mehr gefahrenen Kilometer werden mehr Kosten verursacht, als der Wert der Ware, die ausgefahren wird - bei diesen hohen Treibstoffkosten. Wer ist für diese Mehrkosten verantwortlich?
6. In den Betrieben sind verstärkt osteuropäische Leiharbeiter (vielleicht Vorstufe des Outsourcing, vielleicht Vorstufe des Lohndumping??)


Sehr geehrte Geschäftsführung, sehr geehrte Aufsichtsräte und Kaufleute,
macht diesem Spuk endlich ein Ende, gebt dem Mitarbeiter klare Aussagen für Ihre Arbeitsplatzsicherung, denn nur mit motivierten Mitarbeitern können wir gemeinsam in die Zukunft blicken.



PS: Ich denke für haben in der letzten Woche alle gesehen, dass wir große Probleme im Management haben und nicht beim Mitarbeiter! Schaut bitte mal hinter die Kulissen.............!

Samstag, 21. Mai 2011

Einigung zwischen den Tarifparteien

Rückwirkend ab 01.04.2011 gibt es monatlich im jeweiligen Tarifgebiet eine Erhöhung von 3% + 15,-- Euro, auch wenn die Flächentarifverträge in 2011 schlechter abschließen würden. Alles Weitere wird in der kommenden Woche zwischen der Tarifkommission und Edeka NST verhandelt. Wir werden euch weiterhin auf dem laufenden halten.

Nachdem eine Lösung erzielt wurde, bitten wir Euch, sachliche Beitrage, ohne Beleidigungen, abzugeben, ansonsten sehen wir uns gezwungen, diese Beiträge aus dem Blog zu streichen.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Feindliche Übernahme der EDEKA durch REWE?




War das das wahre Ziel der mit Supergehältern versehenen EDEKA-Manager?

Lange war nicht erkennbar welche Zielrichtung die wiederum erneuerten Manager der EDEKA verfolgen.
Oft konnte man meinen es geht nur darum jährlich Managergehälter wie bei den Bankmanagern üblich einzustreichen und gleichzeitig an den Personalkosten zu sparen!
Haben diese Manager statt dessen ganz andere Ziele verfolgt - ist ihnen der Streik gerade recht gekommen um ihre wahren Ziele umzusetzen?

Zwischenzeitlich laufen Marktleiterinnen weinend aus Logistigbetrieben, weil sie ihre Ware nicht kommissionieren durften und statt dessen Ware für für große private Marktbetreiber zusammenstellen müssen. Streikbrecher aus Hof sollen den Betrieb in Borna aufrechterhalten, Ware aus Osterweddingen ( Regionalgesellschaft Minden Hannover) soll zu Kunden vom Lager Borna geliefert werden, erste Arbeitsunfälle im "Kommissionierbetrieb" ereignen sich wegen chaotischer Zustände,........

Die kompromisslose Haltung der Geschäftsleitung, die Weigerung Tarifverhandlungen aufzunehmen, lässt sich auf einmal erklären! Offensichtlich scheint es Ziel der Geschäftsleitung zu sein die Edeka N-S-T bereit für eine Übernahme zu machen und die Schuld den Beschäftigten und ver.di in die Schuhe zu schieben. Das Verhalten hat nichts aber auch gar nichts mit Tarifverhandlungen zu tun! Demokratie, betriebliche Demokratie , das Tarifvertragsgesetz, das Grundgesetz hören scheinbar für die Geschäftsleitung am Tor zum Betriebsgelände auf. Das Motto des Arbeitgebers: Gehaltsforderungen ja bitte solange sie unsere Zustimmung finden! Aber nicht jetzt und nicht morgen, wir sagen Euch wann wir euch etwas geben, wartet nur noch ein Weilchen, noch ein Weilchen, noch ein..........! Bald kommt der Weihnachtsmann und gibt Euch freiwillig eine monatliche Zahlung (vieleicht ist es nicht ganz so viel, aber man muss doch  vernünftig bleiben).

Mittwoch, 18. Mai 2011

Vergoldete Dosen bei der Edeka

Hat es die EDEKA jetzt im Überfluss?

Informierte Kreise wissen zu berichten, dass derzeit die teuersten Dosen überhaupt bei der EDEKA zu haben sind:
Einige Aufsichtsratsmitglieder haben die seltene Chance Dosen zu erhalten, die durch die vergoldeten 10000,00 Dollar Hände des Geschäftsführers Dieter Stukenbrok gegegangen sein könnten !
Also Aufsichtsräte ergreift die Chance mit beiden Händen: Bestellt Dosen aus dem Lager Gochsheim.
Sorgt aber bitte auch dafür, dass der Geschäftsführer die entsprechende Sicherheitsausrüstung an hat. Damit es ihm nicht so ergeht wie dem Rest der von der Berufsgenossenschaft wegen mangelnder Sicherheitsausrüstung und fehlenden Unterweiseungen für Flurförderfahrzeuge aus dem Lager entfernt wurde.
Sicher nimmt der örtliche Betriebsrat auch einen Herabgruppierungsantrag von der Eingruppierung als Geschäftsführer zum Kommissionierer entgegen!

Weiter so - und die EDEKA ist gerettet.

Solidaritätserklärung!

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Geschäftsführung fährt EDEKA gegen die Wand?

Was ist nur los bei der Geschäftsführung der EDEKA Handelsgesellschaft N-S-T mbH?

EDEKA wechselt in den Arbeitgeberverband bayerischer Groß- und Außenhandel
Es zeichnet sich die Tarifrunde 2011 am Horizont ab.

Die Geschäftsleitung entsendet kein Mitglied in die Tarifverhandlungskommission des Arbeitgebers (Angeblicher Grund: "Wer in der Verhandlungskommisssion der Arbeitgeber ist, wird bestreikt!")

Es erfolgt kein Arbeitgeberangebot in der ersten Verhandlungsrunde.
Die Edeka N-S-T wird bestreikt! -Der Arbeitgeber wundert sich!?
ver.di teilt mit, dass solange gesteikt wird bis es eine Unterschrift des Arbeitgebers EDEKA unter einen (Vorschalt-) Tarifvertrag gibt!

Wie reagiert der Arbeitgeber? Greift er zu Telefon und nimmt mit ver.di Verhandlungen auf? NEIN!

Statt dessen:

-Ein Betriebsleiter sperrt die Toiletten zu,
-kaufmännische Auszubildende müssen Flurförderzeuge bedienen,
-Streikbrecher aus anderen Lagerstandorten werden in Streikbetrieben
eingesetzt,
-ein Abteilungsleiter "droht" Streikenden im Auftrag des Betriebsleiters :
wenn Ihr nicht sofort die Arbeit kommt wird die Abteilung outgesourct und
Eure Arbeitsplätze sind weg,
-selbstständige Kaufleute rufen Betriebsräte wegen dem Streik an,
-fremde Arbeitnehmer (Private u. C&C ) werden ohne Arbeitnehmerüberlassung
z.B. in Borna eingesetzt ( illegale Arbeitnehmerüberlassung auf Veranlassung der
EDEKA?)
-.....................

Wie weit geht der Arbeitgeber noch, bis er den normalen Weg der Tarifverhandlungen geht? Wann greift der Arbeitgeber zum Telefon und ist zu Verhandlungen bereit?

Wissen die Vertreter der Geschäftsleitung was Tarifverhandlungen sind, wissen sie überhaupt, dass der Betriebsrat nicht, sondern ver.di, der Verhandlungspartner ist oder setzen sie ihren Weg der Untätigkeit und des Aussitzens fort? Nehmen sie in Kauf das die EDEKA durch sie in die Insolvenz gesteuert wird?

Wann wachen die Kaufleute auf und machen Ihren Einfluss auf die Geschäftsleitung geltend - warten auch sie ab, bis es zu spät ist!? Kleiner Tip an sie: Sie sind die Arbeitgeber der Geschäftsleitung, diese haben den Willen der selbstständigen Händler zu erfüllen! Anrufe an die Betriebsräte von Händlern bringen nichts - Ansprechpartner ist der Geschäftssführer Stukenbrok!

So vergeht Tag für Tag ohne dass ein Griff zum Telefon, ein Gespräch mit ver.di die Verhandlungen beginnen lässt!

Ist diese Geschäftsleitung mit der Situation überfordert?

Der von der EDEKA bezahlte Anwalt weiss seit Montag durch ver.di (Stefan Kraft), wie der Streik zu beenden wäre ( Vorschalttarifvertrag, mehr Geld, mehr Lohn und Gehalt auch für Azubi`s!)




Dienstag, 17. Mai 2011

Die Folgen von einem Tag Streik!

Was passiert am zweiten, am dritten, am ........ Streiktag?
Wann ereilt die Arbeitgeber die Erkenntnis?





Es "stinkt" zum Himmel! Eine unendliche Geschichte!!!

1. Stellt Euch vor: Ihr müsst aufs Klo und die Tür ist zu , nicht weil schon ein Anderer seinem Gefühl nachgeht, sondern weil die Tür ohne Not zugeschlossen wurde. Die Sanitäranlage ist weder kaputt, noch wurde das Wasser abgestellt -Nein! Es ist rein auf den verantwortlichen Arbeitgebervertreter zurück zu führen. Der Skandal schlechthin: Ein Arbeitgebervertreter im EDEKA Lager Gochsheim verweigert Streikenden die Möglichkeit die die betrieblichen Klos aufzusuchen! Wer steikt braucht auch nicht aufs Klo!
2. Streik war bisher ein Recht aller Beschäftigten in Deutschland, nicht so scheinbar bei der EDEKA und schon gar nicht am Standort Gochsheim. Dort soll es einen örtlichen Arbeitgebervertreter geben, der Streikenden androht, dass die Frischeabteilung für den Fall, dass die Mitarbeiter nicht sofort ihre Arbeit aufnehmen von Ihm outgesourct wird. Soviel zum Rechtsverständnis von Führungskräften - Es winkt das Mittelalter um die Ecke.
3. Aufsichtratsmitglieder regiert die Panik: Bei der Polizei in Würzburg hat nach Information des Verfassers ein regionales Aufsichtsratsmitglied der Arbeitgeber angerufen und gemeldet, dass "Tausende" von EDEKA Mitarbeitern beabsichtigen sein Geschäft zu stürmen! Wir sollten Mitleid mit den Ängsten dieses Menschen haben. Als Laienpsychologe rate ich ihm sich diesen Ängsten zu stellen ( nennt man glaub ich: Exposition). Nur hierdurch kann er sie, wenn überhaupt überwinden. Wir drücken ihm die Daumen!

Fernsehbericht vom Streik aus Gochsheim

Streikbrecher

Liebe Leute,

so alt wie die Geschichte der Menschheit ist, solang gibt es Menschen die glauben sie sind auf der Seite der Arbeitgeber sicherer aufgehoben als auf der Seite ihrer Kolleginnen und Kollegen. Mit anderen Worten der Judas stirbt nicht aus!- Er hat kein Geschlecht - er ist zeitlos.
Diese Menschen nehmen in Kauf, dass sie ihren Kollegen mit ihren Forderungen in den Rücken fallen! Für Ihr Verhalten haben sie "tausendfache" Ausreden, meist jedoch versuchen sie ihr Verhalten nicht groß anzukündigen. Sie versuchen den Kontakt mit ihren Kollegen zu vermeiden und ihr "sauberes" Handwerk möglichst unbemerkt zu verrichten! Dieser Typ Mensch schadet jedoch nicht nur sich (das erkennt er zwar nicht) er schadet ( was viel schlimmer ist) allen seinen KollegInnen.
Leider bleibt uns nichts anderes übrig als diese Menschen und ihr Verhalten zu ertragen und sie als das einzustufen was sie sind................. ! Wir selbst dürfen uns von diesen Charakteren nicht einschüchtern lassen auch wenn unser Weg durch dieses Verhalten nicht erleichtert wird.

Da es leider keine ausgleichende Gerechtigkeit gibt, bleibt uns nichts anders übrig als mit diesem Typ Mench zu rechnen und ihn zu ertragen.

Brandneue Informationen!

Streikbrecher!
Im Raum Sachsen sind momentan, vom Betrieb Hof/Staucha zum Betrieb Borna, eine handvoll Streikbrecher unterwegs.

Ohnmacht!
Die Auszubildenden der Verwaltung sollen in den Betrieben die Kommissionierung richten. Ein Fall für die Gewerbeaufsicht?

Montag, 16. Mai 2011

"Es brennt die Hütte"



Link zum Film

Seit heute um Mitternacht, wird das Edeka Lager in Staucha/Hof bestreikt. Eine unglaubliche Anteilnahme der Edekamitarbeiter an den Streikmaßnahmen ist bis jetzt zu verzeichnen. Außer ein paar vereinzelte Streikbrecher, steht alles vorm Tor. Es geht um Forderungen für die aktuelle Tarifrunde 2011 im sächsischen Groß- und Außenhandel. Auch in weiteren Edekalager wie Borna, Gochsheim, Marktredwitz und Sachsen bei Ansbach wird flächendeckend gestreikt. Die Edeka Mitarbeiter sind gewillt den Streik weiter auszudehnen, wenn nicht bald ein konstruktives und unterschriebenes Angebot von der Edeka Geschäftsführung
kommt.
Also liebe Edekaner packen wir es an, gemeinsam sind wir stark!


Link zum MDR Sachsenspiegel

Link zum Studio Franken

Streikdemo Marktredwitz vom 16.05.11


Erfolgreicher Streikbeginn! Das ist der Anfang. Kleiner Tip an den Arbeitgeber: ein vernünftiges Tarifangebot würde manches beschleunigen!

Freitag, 13. Mai 2011

Fehler auf unserem Blog!

Heute, Freitag der 13. Mai 2011, war der Blog für unsere Redakteure mehrere Stunden nicht erreichbar. Es wurden teilweise Beiträge der Redaktion und auch diverse Kommentare von euch, durch Wen oder Was, konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht nachvollzogen werden, gelöscht. Wir haben versucht, so gut es geht, die diversen Kommentare und Beiträge wieder in den Blog zu stellen. Wir möchten uns für diesen unangenehmen Zwischenfall entschuldigen. Vielleicht Freitag der 13te?

Für freuen uns weiterhin auf kritische und faire Diskussionen!

Der Anfang vom Ende!

Betriebsmanager

Es war einmal ein Edekaner, der in einer einsamen Gegend seine Schafe hütete.


Plötzlich tauchte in einer grossen Staubwolke ein nagelneuer Audi A6 auf und hielt direkt neben ihm.


Der Fahrer des Audi A6, ein junger Mann in dunklen Anzug, schwarzen Schuhen, Sonnenbrille und einer gelb-blau-roten Krawatte steigt aus und fragt ihn: "Wenn ich errate, wie viele Schafe Sie haben, bekomme ich dann eins?"

Der Edekaner schaut den jungen Mann an, dann seine friedlich ruhenden Schafe, und sagt ruhig: "In Ordnung."

Der junge Mann parkt seinen Audi A6, verbindet sein Notebook mit dem Smartphone, geht im Internet auf eine "Liedel-Seite", scannt die Gegend mit Hilfe eines GPS-Satellitennavigationssystems, öffnet eine Datenbank und 60 Excel-Tabellen mit einer Unmenge Formeln und druckt schliesslich einen 150-seitigen Bericht auf seinem Hi-Tech-Minidrucker.
Dann dreht er sich zu dem Edekaner um und sagt: "Sie haben hier exakt 1.586 Schafe."

Der Edekaner sagt: "Das ist richtig, suchen Sie sich ein Schaf aus."

Der junge Mann nimmt ein Schaf und lädt es in den Audi A6 ein.

Der Edekaner schaut ihm zu und fragt: "Wenn ich Ihren Beruf errate, geben Sie mir dann das Schaf zurück?"

Der junge Mann antwortet: "Klar, warum nicht?"

Der Edekaner sagt: "Sie sind ein Betriebsmanager."

"Das ist richtig, woher wissen Sie das?" will der junge Mann wissen.

"Sehr einfach", sagte der Edekaner. "Erstens kommen Sie hierher, obwohl Sie niemand gerufen hat. Zweitens wollen Sie ein Schaf als Bezahlung dafür haben, dass Sie mir etwas sagen, was ich ohnehin schon weiss. Drittens haben Sie keine Ahnung von dem, was ich mache. Und jetzt geben Sie mir meinen Hund wieder!"


Da war doch was?

Mittwoch, 11. Mai 2011

EDEKA NST führt Pferdekutschen ein !

Würzburg/Rottendorf:

Nach neusten Informationen aus dem Logistikhauptquartier, sollen bei EDEKA NST in Kürze Pferdekutschen eingesetzt werden.
Nach dem man mit "großem" Erfolg Speditions-LKW`s ohne Ladebordwand ( Hebebühnen ) zum Einsatz gebracht hat, will man nun den nächsten "großen" Coup mit WellsFargo-Pferdekutschen, natürlich ohne Ladebordwand, starten.
Dem Einfallsreichtum unserer geschätzten Logistikleitung sind keine Grenzen gesetzt und alles ist möglich.

Wir wünschen auf diesem Wege, viel Erfolg und viel öffentliches Interesse!

Weiter so!

Sonntag, 8. Mai 2011

An alle, die sich von Gewerkschaft und BR schlecht behandelt fühlen

Nochmal zu dem Möchtgern-Streikbrecher und allen, die sich vom BR schlecht behandelt fühlen:
Ich hoffe, Du verzichtest brav auf die Lohnerhöhungen die bisher erstreikt wurden und noch erstreikt werden. Oder glaubst Du etwa, die Arbeitgeber zahlen freiwillig mehr?

Überlege mal kurz, wie hoch (gering) Dein jetziger Verdienst ohne Gewerkschaften und BR wäre!

Gehe also bitte zu Deinem Personalchef und sage, Du möchtest nicht nach Tarif bezahlt werden, sondern nur das bekommen, was Du der Firma wert bist.

Link zur Streikgeldberechnung
http://www.verdi.de/tk-it.nrw/weitere_themen_und_infos/tarifrecht_-_tarifautonomie_-_streikrecht/streikrecht

Mittwoch, 4. Mai 2011

Feindliche Übernahme durch Lidl ??

Ist es eigentlich ein Zufall oder ist das Absicht, daß fast alle Neuen die zur EDEKA kommen früher bei LIDL waren? Und daß immer mehr und noch mehr Edekaner gehen müssen und dafür immer noch mehr LIDL-Leute kommen?

Könnte ja ein Versehen sein, vielleicht hat unser Aufsichtsrat beim Abnicken der Neuen ja nur vergessen, daß die EDEKA und LIDL-Farben gelb-blau zwar gleich sind, die Firmen aber doch eigentlich Konkurrenten sind?

Oder ist das Absicht, wenn wir dann mal zu LIDL gehören können die E-Center Schilder dann vielleicht schneller umgestaltet werden??

Wie auch immer, wir wollen EDEKA bleiben, wir wollen die Fremdlinge, die von EDEKA keine Ahnung haben, wieder loswerden. Auch dafür lohnt sich zu kämpfen, oder nicht???

Samstag, 30. April 2011

Tarifverhandlungen in Sachsen Teil 2

Wie versprochen weiter Info zu den Tarifverhandlungen in Sachsen:

Auf Arbeitgeberseite war kein Vertreter von Edeka dabei !Arbeitgeberangebot:

1. im ersten Jahr eine Erhöhung von 1,5% und im 2. Jahr nochmals 1,5%
2. mindestens 2 Nullmonate
3. Laufzeit 24 Monate

Nach diesen skandalösen Angebot werden wohl Arbeitskampfmaßnahmen in den nächsten Tagen folgen müssen.


Achtung! Sehr interessant!

Sendung in der ARD "Anne Will" vom 01. Mai 2011

Malochen lohnt nicht - was ist das für ein Tag der Arbeit?

Über die Zustände auf dem deutschen Arbeitsmarkt sprechen Gesine Schwan, Norbert Blüm, Johannes Vogel, Christian Rickens und Werner Mang.

Beim nachfolgenden Link und dem Start des Videos kann die Ladezeit etwas länger dauern!

http://daserste.ndr.de/annewill/videos/annewill2885.html

Freitag, 29. April 2011

Kamel-Logistik?

Kommentar von Rasputin vom 27. April 2011 10:22 Uhr:

Rasputin hat gesagt…


Muß Checker vollkommen recht geben!
Aber jetzt mal Spaß beiseite, es gibt in Afrika Kamel-Logistik (Ausflüge organisieren - mit und ohne Reitvorrichtung, u.s.w.), vielleicht sollten sich die Herren dort mal vorstellen. Dieser Job ist zwar unterbezahlt, aber es wäre immer schön warm.


Hallo Rasputin, meinst du etwa dieses?

Ich weiß jedoch nicht, ob Reitvorrichtungen bereits in der

Serienausstattung enthalten sind.

Tarifverhandlungen in Sachsen gescheitert !

Nach aktuellen Informationen ist die 1. Verhandlungsrunde im sächsischen Groß-und Außenhandel von Arbeitnehmerseite als gescheitert erklärt worden.

Weitere TOP- NEWS zu diesen Thema am Samstag!

video

Donnerstag, 28. April 2011

Achtung Urabstimmung!

Der Countdown läuft!

Am 28.04.2011 fand in einigen Betrieben der Edeka NST eine Urabstimmung statt.


Hier die Ergebnisse:

Gochsheim 100%
Marktredwitz 100%
Borna 100%
Würzburg/Rottendorf 100%
Hof/Staucha 98%
Sachsen bei Ansbach 91%

Im Betrieb Schwabach fand keine Urabstimmungen statt.

Dienstag, 26. April 2011

Zirkus EDEKA

 Der Zirkus EDEKA geht weiter!


Wann hält sich die GF endlich an ihre Aussagen, Speditionen abzubauen?

Nicht nur, dass unsere eigenen Kraftfahrer zusehen müssen, wenn Speditionsfahrer Touren laden, die sie früher selbst gefahren haben, nein, man schickt jetzt wirklich, ohne Spaß, Speditionen mit LKW´s, hört genau hin, "LKW´s ohne Hebebühnen" (siehe früherer Post "Fuhrparkmanagement" vom 14.03.2011) zu unseren Kunden. Die Ware, kommissioniert auf Rollbehältern, bzw. Paletten, konnte somit nicht beim Kunden abgeladen werden und mußte unverrichteter Dinge ans Logistiklager zurückgeschickt werden. Dort wurde die Ware ein zweites Mal auf LKW´s, jetzt auf LKW´s mit Hebebühnen, geladen. Die Kunden mußten entsprechend ein zweites Mal angefahren werden!

Obst- und Frischetouren kommen seit einiger Zeit teilweise erst gegen Mittag beim Kunden an!

Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf, wann begreift endlich der Dümmste, dass man hier das Geld in vollen Zügen aus dem Fenster wirft und als Zugabe unsere Kunden verärgert, indem man sie, seit Neuem, zu spät beliefert?
Wann stoppt man diese Figuren, welche für dies Alles hier verantwortlich sind und als Dreingabe die Arbeitsmoral der eigenen Mitarbeiter auf den Nullpunkt gebracht haben?

Dienstag, 19. April 2011

Blog-Regeln!

Wir können ja den Zorn und den Unmut mancher verstehen, aber unser Blog soll keine Plattform für persönliche Anfeindungen sein. Wir bitten dies zu respektieren und freuen uns weiterhin auf eure freien und kritischen Diskussionen!

Freitag, 15. April 2011

Die Zeit läuft ab !

,, Es brennt die Hütte, unsere Mitarbeiter und deren Familien brauchen Klarheit und Zukunftssicherung."

Packen wir es an- Gemeinsam sind wir Stark



Frohe Ostern

Montag, 11. April 2011

Kommentar vom 06.04.2011

Hallo Terminator Bei dem Kommentar vom 06.04.2011 muß der Schreiber aus einer anderen Welt kommen. Bis bald

Mittwoch, 6. April 2011

Wie lange fahren wir noch selbst?


Werden unsere eigenen Vorzeige-LKW´s schon bald von Speditions-LKW´s abgelöst?

Privates Tanken

Hallo Geschäftsführung,

mir wurde von einem Kollegen übermittelt -  "auf Nachfrage beim Betriebsrat, wegen des Wegfalls des privaten Tankens von Dieselkraftstoff an firmeneigenen Tankstellen, wurde mir erklärt, es wäre, laut Aussage der Geschäftsleitung, das private Tanken an firmeneigenen Tankstellen aus steuerrechtlichen Gründen nicht mehr durchführbar bzw. nicht mehr möglich."

Recherche

Sachbezüge bleiben außer Ansatz, wenn die sich nach Anrechnung der vom Steuerpflichtigen gezahlten Entgelte ergebenden Vorteile insgesamt 44 Euro im Kalendermonat nicht übersteigen (Freigrenze).   (z.B. verbilligtes Mittagessen)

"Erhält ein Arbeitnehmer auf Grund seines Dienstverhältnisses Waren oder Dienstleistungen, die vom Arbeitgeber nicht überwiegend für den Bedarf seiner Arbeitnehmer hergestellt, vertrieben oder erbracht werden, gelten als Sachbezug der um vier Prozent geminderte Endpreis. Endpreis ist der Wert, zu dem der Arbeitgeber oder der dem Abgabeort nächstansässige Abnehmer die Waren oder Dienstleistungen fremden Letztverbrauchern im allgemeinen Geschäftsverkehr anbietet. Sachbezüge sind steuerfrei, soweit sie aus dem Arbeitsverhältnis insgesamt 1.080 Euro im Kalenderjahr nicht übersteigen (Rabattfreibetrag)."

Nachdem nun jeder Beschäftigte einen Rabattfreibetrag von jährlich 1.080 € ausnützen kann, hat der Kollege folgendes gerechnet.

Er hat eine einfache Strecke von ca. 100 km täglich in die Arbeit zu fahren. Er besitzt ein älteres Auto, mit ca. 8 Liter Verbrauch auf 100 km (er muss mehr Kfz-Steuer bezahlen wegen der älteren Abgasnorm, er muss öfters in die Werkstatt, usw., er muss also überall mehr bezahlen). Dieser Kollege kann sich, wegen seines geringeren Einkommens, kein neueres Fahrzeug leisten und würde wenigsten am Dieselpreis etwas sparen. Nun fährt er an einem Tag 200 km in die Arbeit und zurück, multipliziert mit durchschnittlich 240 Arbeitstagen im Jahr (es können ja auch Samstage dabei sein), ergibt einen Verbrauch von ca. 3.840 Liter Diesel im Jahr (nur für die Arbeit) multipliziert mit einer sehr hochgerechneten Einsparung pro Liter Dieselkraftstoff von 0,10 Euro ergibt dies etwa einen rabattfähigen Vorteil von 384 € im Jahr.

Die Gewinnbeteiligungen sind gestrichen worden, die kleinen Aufmerksamkeiten zu den Geburtstagen sind gestrichen worden, die Weihnachtspakete sind gestrichen worden, ......... warum sollte dann das Tanken nicht mehr möglich sein?

Was wollen Sie noch streichen? Was wollen Sie noch von den Beschäftigten? Wann sehen sie endlich Ihre Mitarbeiter als Ihre Mitarbeiter an? Wann fangen Sie endlich an, Ihre Mitarbeiter zu motivieren anstatt immer wieder Ihre Mitarbeiter zu demotivieren?

Mittwoch, 30. März 2011

Wegnahme weiterer sozialer Leistungen für den Mitarbeiter

Laut einer kürzlichen Info von der "neu gegründeten" Abteilung Beschaffung, ist die Betankung von Privatfahrzeugen an firmeneigenen Tankstellen, auf Veranlassung der Geschäftsleitung, ab 1.04.2011 nicht mehr möglich.
Da die Geschäftsleitung in den letzten 1 1/2 Jahren viele soziale Leistungen (Gewinnbeteiligung, Geburtstagskarte, Weihnachtstüte usw.) für den Mitarbeiter abgeschafft hat, verwundert diese neuere Abschaffung auf keinen Fall.

Im Gegenzug dafür gibt es ja neue glorreiche Leistungen für den Mitarbeiter, z. Bsp. eine Tankkarte für Aral (Hurra, hurra), einen exklusiven Edeka Handytarif (Hurra, hurra). Alles schön bunt im Intranet anzuschauen.

Ich sage jetzt schon, Danke liebe Edeka, für soviel Verständnis für die Mitarbeiter!

Die Mitarbeiter werden dies alles bestimmt motivierend aufnehmen!

Dienstag, 29. März 2011

Nordbayern-Sachsen-Nachrichten-TV

In Kürze wird unser "Nordbayern-Sachsen-Nachrichten-TV" mit aktuellen Themen rund um die Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen gestartet. Hier werden Euch unsere Redakteure, in "Tagesschau" Manier, alles Aktuelle in Bild und Ton übermitteln. Wir bedanken uns schon im Vorfeld bei allen regionalen Medien für die tolle, umfangreiche Unterstützung in Technik und know how.

Montag, 28. März 2011

Sicherer Arbeitsplatz ? Nicht bei EDEKA N-S-T!

Stell Dir vor, Du arbeitest seit 20 oder 30 Jahren bei EDEKA. Du hast Deinen Job immer gut und zufriedenstellend gemacht und bist, meistens, auch gerne zur Arbeit gegangen, ja warst vielleicht sogar ein bißchen Stolz, ein Teil dieser Firma zu sein.

Stell Dir vor, eines Tages wird eine Mitarbeiterversammlung einberufen. Du hast vor ein paar Wochen einen neuen Vorgesetzten bekommen, der aus einer anderen EDEKA nach N-S-T gewechselt hat (abgeworben wurde).
Klar denkst Du Dir, da wird wohl eine Besprechung anstehen, was die andere EDEKA im Vergleich zu unserer so gemacht hat und vielleicht soll man sich ja auch gegenseitig besser kennenlernen.

Stell Dir vor, Du gehst zu dieser Versammlung und da wird einer nach dem anderen in ein Büro gerufen und bekommt dort mitgeteilt, daß er ab sofort, bis zum Ablauf der gesetzlichen Kündigungsfrist, freigestellt ist und dann E-N-D-E.

So ist das leider tatsächlich passiert. Bei der EDEKA N-S-T.
Die ganze Abteilung mit einem Schlag dichtgemacht!
Ach ja, auch der abgeworbene Vorgesetzte sitzt jetzt auf der Straße.

Geht man so mit Menschen um? Das alles wegen ein paar Euro, die man an eine externe Firma weniger bezahlen muß? (Die Angestellten dort müssen wohl nebenbei Hartz 4 bekommen, aber wieso sollte das denn die große EDEKA kümmern). Man kann natürlich auch Abteilungen in West-Deutschland schließen und dafür in Ost-Deutschland eröffnen, weil dort niedrigere Tariflöhne bezahlt werden müssen. (Ja Leute, für die Firmen gibt es Ost- und Westdeutschland praktischerweise noch, auch wenn wir eigentlich zusammengewachsen sein sollten)

Das ist schlichtweg Menschenverachtend!!

Und das ist ja schon mit mehrern Abteilungen passiert. Welche ist die nächste? Wer kann denn da noch ruhig zur Arbeit gehen? Wer kann da noch konzentriert arbeiten?

Aber ist ja für die EDEKA kein Problem, wer Fehler macht wird abgemahnt, abgemahnt und .... irgendwann entlassen.

Bei EDEKA dürfen nur die Chefs ungestraft Fehler machen. Wie lange denn noch???

Donnerstag, 24. März 2011

Der größte Arbeitgeber in der BRD (250.000 Mitarbeiter)

Ja ihr Menschen da draußen im Lande, ihr wisst noch gar nicht, wenn ihr beim größten Arbeitgeber in der BRD einkauft, was das teilweise für Menschenverächter sind. Denen ist nur wichtig, dass ihre Gewinne passen. Das Menschen für sie schwer arbeiten, ist Nebensache, denn der Mensch ist ein reiner Kostenfaktor. Ja das alles wollen einige dieser EDEKA-Markt Besitzer, denn um so billiger gearbeitet wird, um so mehr haben sie in den eigenen Kassen. Man fragt sich schon, muss man denn bei solchen Geldgeiern wirklich einkaufen? Es gibt doch so eine große Auswahl an Lebensmittelanbietern, da muss man doch nicht den Geldgeiern die Taschen füllen, oder?

Macht es gut und frohe Ostern!!

Die Auszubildenden sind bei Edeka mehr wert !!!

Warum ?

Die Edeka Unternehmensgruppe behauptet, dass Edeka der größte und auch beste "Ausbildungsbetrieb" in Deutschland ist.
Soweit so gut, aber warum bekommen die Lehrlinge in NST bei 2 Tages-Seminaren 5 € im Hotel ausgehändigt und müssen versuchen sich für diesen Batzen Geld ein Abendessen zu organisieren?
Es kommt noch besser, denn der Edeka Ausbilder sagt dazu, dass ist doch o.k., zu Hause essen die Jugendlichen auch jeden Tag Döner........

Jeder bildet sich bitte selber seine Meinung, über den Umgang mit Lehrlingen bei NST.

Teilzeitbeschäftigung

Unsere Supermanager (keine Edekaner) versuchen momentan, mit aller Gewalt, Teilzeitbeschäftigte auf 27 bzw. auf 30 Wochenstunden im Lagerbereich einzustellen.

Warum fragt ihr? Ist doch nichts schlimmes, wenn dadurch jemand zu Arbeit kommt und dazu auch noch Geld verdient, oder?

Nicht nur, das diese sehr anstrengende Teilzeitbeschäftigung im Lagerbereich fast nur von Männern zu bewältigen ist, setzen fast alle tariflichen und alle sozialen Leistungen auf dem niedrigeren Lohn auf. Du wirst mit 27 bzw. 30 Wochenstunden in der heutigen Zeit fast keine Überlebenschance mehr haben, außer du hast noch bei einer anderen Firma eine zweite Teilzeitbeschäftigung laufen und schuftest dich dabei allmählich krank und kaputt. Wenn du dann wegen zu häufiger Krankheit deine Arbeit verlieren wirst, wir brauchen ja nur gesunde, leistungsfähige Mitarbeiter, bekommst du entsprechend auch nur ein geringeres Arbeitslosengeld - du warst Teilzeitbeschäftigter, mit weniger Netto.

Alles wird teurer (Miete, Strom, Heizöl, Gas, Kraftstoff, Krankenversicherung, Wasser, Abwasser, Versicherungen allgemein, usw., für die private Altersvorsorge ist kein Geld mehr übrig). Viele Jahre später, solltest du mit deinen 70 Lebensjahren deinen Renteneintritt noch erleben, bekommst du so wenig Rente, dass du zum Sozialfall wirst und all den anderen fleißigen, noch gesunden "teilzeitbeschäftigten" Steuerzahlern, auf dem Geldbeutel liegst. Du suchst dir jetzt zusätzlich eine Nebenbeschäftigung, um einigermaßen über die Runden zu kommen.

Aber da sind ja noch unsere Supermanager (keine Edekaner), die Teilzeitbeschäftigte auf 27 bzw. auf 30 Wochenstunden suchen.

Montag, 21. März 2011

Die Christlichen...

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Zu hohe Personalkosten?

Alternativ: zu viel Geld für Chefs verprasst?

Immer wieder das gleiche Thema: Mitarbeiter kosten zu viel Geld, die Firma muß Personal einsparen.
Haben wir uns mal Gedanken gemacht, welch enorme „Personalkosten“ durch den ständigen Wechsel im Management entstehen?
Die Edeka Nordbayern war da in den letzten Jahren nicht gerade zimperlich. So hat der im Jahr 2009 neu gekommene Geschäftsführer gleich 5 Männer seiner Wahl ( alles Nicht-Edekaner!) zur Verstärkung nachgeholt. Auch wenn 3 davon schnell wieder weg waren, weiß man nicht, wie lange die Kosten für diese Herren noch anfallen. (Abfindung? Gehaltsfortzahlung durch Freistellung?) Die Jahresgehälter für Manager liegen ja durchaus im Millionenbereich .......

Wen wundert es, dass im Jahr 2010, aus „wirtschaftlichen Gründen“, für das vergangene Geschäftsjahr 2009 leider keine Gewinnbeteiligung mehr an die Mitarbeiter ausbezahlt werden konnte?

November 2010 hat dann auch besagter Geschäftsführer die Firma verlassen, dafür wurden dann gleich wieder zwei neue an den Start geschickt.
- Ist es vielleicht Folge dieser Ausgaben in der Geschäftsleitung, dass die Reklamationsbearbeitung zentralisiert wurde, um Personal zu sparen?
- Ist es eine Folge dieser Ausgaben, dass die Deko-Abteilung und die Qualitätssicherung „outgesourct“ wurden, um Kosten zu sparen?
- Ist es eine Folge der Managerkosten, dass über outsourcen vom Fuhrpark diskutiert wurde und die Firma nur noch das Geld für Leiharbeiter und Werksvertragsfirmen ausgeben will?

Hallo Aufsichtsrat:

· Ist Euch bewusst, dass Leiharbeiter und Arbeiter von Werksvertragsfirmen nicht genügend Geld zur Verfügung haben, um in Euren Geschäften einzukaufen?
· Ist Euch auch bewusst, daß langjährige Mitarbeiter, die in der Edeka nun plötzlich um Ihren Arbeitsplatz bangen müssen, vielleicht keine große Lust haben, aus "Solidaritätsgründen" bei Euch einzukaufen?

Greift endlich ein, damit wieder zufriedenes Personal in der Edeka arbeiten, und danach glücklich bei Euch einkaufen kann!

Jetzt wäre es höchst Zeit, daß in dieser Firma das Ruder wieder in fähige Hände gegeben wird.

Wir brauchen einen Geschäftsführer und einen Aufsichtsrat, der nicht nur Dollarzeichen, sondern wirklich das Wohl der Firma und das Wohl der Mitarbeiter in den Augen hat!

Vielfacher Wechsel im Management, noch dazu durch lauter Nicht-Edekaner, die nicht in der Firma groß geworden sind, hat bisher außer enormen Kosten nichts gebracht.

Sonntag, 20. März 2011

Sumpfbrüder

Ja, ja, die ehrbaren Kaufleute, die im Aufsichtsrat, haben diese Sumpfbrüder geholt. Man muss Sie in ihren Geschäften besuchen und sehr viel Ware in die Einkaufswägen packen usw...... ?

Lasst es uns ihnen zeigen, wie man diese "Abnicker" belohnt!!!!

Freitag, 18. März 2011

Lisa kommt an Bord

Ja Leute, es wird Zeit, daß in dieser Firma klar Schiff gemacht wird. Kippen wir endlich das faulige Wasser über Bord, bevor der Kahn untergeht.

Nachher ist es zu spät !!!!

Helft alle mit, vielleicht können wir das Ruder ja doch noch rumreissen und für die (noch) vielen Beschäftigen etwas retten.

Gerecht geht anders!

Streik-TV - Leiharbeit

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Donnerstag, 17. März 2011

Zentralisierungswahn

oder wenn der Wahnsinn kein Ende nehmen will!

Es wurden örtliche Reklamationsstellen abgebaut und zentral an einem Standort neu installiert.

Beispiel vor der Zentralisierung:

  1. ein Kunde reklamiert Fehlmengen auf seinem Leergutbeleg bei der Reklamationsabteilung des zuständigen Betriebes oder gleich beim zuständigen Fuhrparkleiter
  2. die Reklamationsabteilung übermittelt die Reklamation dem zuständigen Fuhrparkleiter; falls Kunde nicht schon direkt beim Fuhrparkleiter reklamiert hat, dann würde dieser Zwischenstep entfallen
  3. der Fuhrparkleiter ruft den dafür verantwortlichen Kraftfahrer an
  4. Fuhrparkleiter informiert den Kunden
  5. Kunde ist mit den Angaben des Kraftfahrers nicht einverstanden
  6. Fuhrparkleiter ruft Kraftfahrer nochmals abschließend an
  7. Kunde wird nochmals vom Fuhrparkleiter angerufen - die Reklamation wird zufriedenstellend geklärt

Beispiel nach der Zentralisierung:

  1. ein Kunde reklamiert Fehlmengen auf seinem Leergutbeleg bei der zentralen Reklamationsabteilung
  2. diese wiederum informiert nun telefonisch, bei viel Glück, den zuständigen Fuhrparkleiter
  3. der Fuhrparkleiter ruft den dafür verantwortlichen Kraftfahrer an
  4. der Fuhrparkleiter ruft die Reklamationsabteilung zurück und übermittelt ihr die Auskünfte des Kraftfahrers
  5. die Reklamationsabteilung übermittelt nun dem Kunden die Aussage des Kraftfahrers
  6. der Kunde ist mit dieser Aussage nicht einverstanden und ruft nun, so wie er es schon seit ewigen Zeiten zuvor getan hat, den Fuhrparkleiter selbst an
  7. der Fuhrparkleiter ruft nun nochmals den Kraftfahrer an, um die Angelegenheit abschließend zu klären
  8. der Kunde wird vom Fuhrparkleiter zurückgerufen - die Sache ist geklärt!
Dies ist nur ein Beispiel von Vielen!